Samstag, 17. Oktober 2009

Samstag, der 17. Oktober 2009.

Ein ganz gewöhnlicher Samstag. Wirklich? Nein! In einer kleinen Stadt in Baden fällt ganz heimlich der erste winzige Schnee (den ich zu sehen bekomme jedenfalls) - Es ist nun offiziell Winter (für mich)!



Ich freue mich schon so sehr, weil es hier richtig sibirisch sein soll - das heißt, endlich wieder warme Klamotten anziehen, kuschlig eingemummelt Tee trinken und vor allem Plätzchen backen! In den nächsten Tagen und Wochen werde ich mir einige Rezepte zusammensammeln und ausprobieren, natürlich gibts dann auch Fotos davon. Jetzt muss ich erstmal Geschirr spülen und mir nen Tee kochen, und mich ab Montag um meine kaputte Heizung kümmern...Ist halt nicht mehr so einfach wie wenn man zuhause wohnt ;)
Und noch was trägt so eine kaputte Heizung nach sich: Eisblumen am Fenster <3 Ist aber nur die gefrorene Luftfeuchtigkeit beim Lüften, ich hab nicht ganz Außentemperatur hier drin^^



Donnerstag, 15. Oktober 2009

Montag, 5. Oktober 2009

Nicht erschrecken ;)

Habe mal mein Make-Up als Charleston-Tänzerin geprobt...naja, ich bekomme noch ein Stirnband mit Feder, und man sieht mich ja nur von gaaaaaanz weit hinten...Und ich muss doch meine nicht vorhandenen Schauspielkünste irgendwie überspielen ;)





Freitag, 2. Oktober 2009

Keine Schminke heute - Mal wieder - dafür "Poesie"

Ja, der Job im Kindergarten ist schminktechnisch echt trocken, ich traue mich nichts ausgefallenes zu machen...Morgen werd ich mal ein paar Bilder hochladen, damit ihr seht, was ich meine. Gestern war ich beim Poetry-Slam, den unser Theater bzw. dessen Leiterin veranstaltet hat. Mir hats sehr gut gefallen, ich überlege, beim nächsten (um Weihnachten rum) mitzumachen. Ich bin mir allerdings nicht sicher, ob mein Gekritzel dafür ausreicht, daher teste ich das mal hier (fühlt euch frei, zu lesen und zu kommentieren):

Fakt ist, das Herz ist ein Muskel. Es dient zur Verteilung des Bluts und pumpt bei erhöhtem Sauerstoffbedarf schneller. Außerdem entstehen Gefühle nicht im Herzen, da ist zwischen Klappen und Arterien auch gar kein Platz. Gefühle sind Hormone in Verbindung mit durchgedrehten Nervenzellen, die aufgrund von uralten Trieben und Reflexen Botenstoffe durch den Organismus jagen.
Und wer zu wenig Serotonin produziert, erhält kleine weiße Pillen, die Selektive Wiederaufnahme-Hemmer genannt werden und von Menschen verschrieben werden, die in anderer Leute Köpfe sehen können. Wissenschaftler der Seele nennen sie sich, doch ob man eine Wissenschaft betreiben kann von einer Sache, die vielleicht gar nicht existiert, ist wohl fragwürdig.
Und doch waren nicht alle Menschen so schlau wie wir heute, sie dachten, der Kopf sei eine Art Lagerraum für Haare und alle Regungen der Menschlichkeit käme vom Herzen, der Körpermitte, dem lebenspendenden Organ. Und aufgrund dieses altgriechischen Irrtums dichteten jahrhunderte- und jahrtausendelang Philosophen und Poeten dem Herzen allerlei Eigenschaften an. Nennen es manche den Tresor der Liebe, so fühlen andere, dass es als Aschenbecher dient, in dem genüsslich Zigaretten ausgedrückt werden.
Begibt man sich auf diese Ebene, so kommt man nicht umhin, sich Gedanken zu machen. Wie sieht mein Herz aus?
Mein Herz funktioniert ganz gut. Es schlägt ohne innezuhalten und hält mich am Leben. Muss es mehr tun?
Denn lässt man sich darauf ein, wird eines schnell klar. Das Herz ist hohl. Es bietet Platz für einiges, für Mutter und Vater, die die Liebe hineinpflanzten. Für Verwandte und Freunde, die sie pflegen und gedeihen lassen. Für gute Freunde, die sich hineinsetzen und das Herz sauber halten. Für die besten Freunde, deren Herz sich dazugesellt und mit dem eigenen verwächst. Das Herz ist aus Glas, es leitet die Wärme und ist durchsichtig. Das zweite Herz wärmt das erste auf, zusammen werden sie wider aller physikalischen Gesetze glühend heiß, leuchten den gesamten Torso mit goldenem Licht aus.
Doch kühlt es ab, dann springt das Glas. Es knirscht und knackt, bis sich aus wenigen kleinen Sprüngen ein großer Riss bildet, der mitten durch die beiden Herzkammern verläuft. Der Sand der zeit rieselt unaufhaltsam auf das Zwerchfell, die wohlgewachsene Pflanze der Zuneigung verkümmert und kompostiert vor sich hin, und all die guten Freunde haben sich gerade so noch in Sicherheit gebracht und klammern sich an die Lungenflügel. Von dort aus sehen sie zu, wie das zweite Herz das erste verlässt, dieses in die Tiefe fällt und am Beckenboden zerschellt. Währenddessen entschwebt das zweite Herz federleicht mit dem letzten Ausatmen und hinterlässt nichts als Leere zwischen den Rippen. Das Muskel-Herz pumpt tapfer weiter, wie um zu beweisen, dass der schmerzhafte Sog, den man spürt, nicht real ist. Dass man keine Scherben im Verdauungstrakt hat, dass kein Sand die natürlichen Prozesse im Körpergetriebe erschwert, dass die Muskeln nicht vollkommen gelähmt sind, sondern sich unter Anstrengung weiter kontrahieren können.
Natürlich ist es Unsinn, diese Vorstellung für wahr zu halten. Und doch erscheint sie so wirklich, dass sich gewisse Areale im Hirn gezwungen fühlen, Botenstoffe auszuschütten um den Phantomschmerz zu betäuben. Man sieht nun alles wie durch eine getönte Autoscheibe, das Sonnenlicht ist nicht mehr freundlich, aber es blendet auch nicht. Die Ohren sind verschlossen und alles fühlt sich an, wie durch eine Schicht Luftpolsterfolie. Das Atmen fällt gelegentlich schwer, doch das ist nichts im Vergleich zu dem kalten Feuer, das sich unaufhaltsam in der Magengrube ausbreitet wie übermenschliches Sodbrennen, das den ganzen Körper auszufüllen scheint. Kein Botenstoff der Welt kann dieses Feuer eindämmen, und sei er noch so hoch dosiert. Auch per Infusion kann man diese Verschmutzung der Zellen nicht ausspülen. Die Medizin ist machtlos gegen Verlust, kann die Toten nicht lebendig und Entscheidungen nicht rückgängig machen. Sie kann auch keine zerfetzten Träume flicken oder die ausgetretene Flamme der Liebe wieder entfachen.
Vielleicht ist das der Grund, warum es uns leichter fällt, das Herz nüchtern zu betrachten und wir uns lieber mit seiner Zellstruktur beschäftigen, als uns damit auseinanderzusetzen, was wir tun können, um das Glas wieder zusammenzusetzen.

Freitag, 25. September 2009

KMZ und ein kleiner Tag, den ich einfach mal aufgreife :D

KMZ:
1. Alverde Zitronenblüte-Aprikose Spülung (16.09.)
2. Alverde Zitronenblüte-Aprikose Shampoo (~18.09.)
3. Balea Melon Smoothie Duschgel (~20.09.)


1. Wohnst du in einem Haus oder einer Wohung?
In einer 1-Zimmer-Wohnung
2. In einer Stadt oder auf dem Land? Seit ein paar Wochen in einer Stadt, davor auf dem Land
3. Welche Berufsbranche magst du mal/hast du eingeschlagen? Ich werde Psychologie studieren, nachdem ich mein FSJ gemacht habe, und will danach was mit Kindern und Jugendlichen machen, wie es aussieht analytische Psychotherapie, aber das lasse ich noch auf mich zukommen.
4. Betreibst du viel Sport? Sehe ich so aus? :D Nein, ich hab sehr lange getanzt einmal in der Woche und jetzt spiele ich stattdessen Theater, aber Sport ist das nicht ;)
5. Warst du mal auf einem Festival? Welche Band hat dir am meisten gefallen?

Rock im Park 2009; am Besten fand ich The Killers, The Script und Placebo
6. Würdest du dich als oberflächlich bezeichnen? Ich achte zwar auf mein Äußeres und versuche, das Beste daraus zu machen, aber andere Menschen beurteile ich nicht nach ihrem Aussehen, sondern nach ihrer Art und ihrem Verhalten. Wenn andere das tun würden, käme ich nämlich nicht so gut bei weg ;)
7. Gehst du auch mal ungeschminkt aus dem Haus bzw. verwendest du viele Schminkprodukte?
Ungeschminkt gehe ich nur, wenn es sein muss, weil ich mich einfach wohler fühle mit anständigem AMU und Concealer im Gesicht...Ja, ich benutze viele Schminkprodukte :)
8. Welches Parfum benutzt du am liebsten? Für die Arbeit benutze ich gerade Mini Sexy von UdV, das ist eine Kopie von Lolita Lempicka und riecht auch ein bisschen wie Pussy Deluxe ohne die Erdbeernote.
9. Liest du lieber fremde Blogs oder schreibst du lieber selbst Artikel?
Ich bin faul und lese lieber
10. Hast du Geschwister? Einen kleinen Bruder, er wird im März 18
11. In welchen Ländern warst du schon? Frankreich, Italien, Portugal, England, Schweiz, Österreich, Spanien... Ohje, ganz schön mager...

Mittwoch, 23. September 2009

Auskotzungs-Post

Im Moment bin ich richtig fertig, ich bin heute um 06:45 aus dem Haus gegangen und um 21 Uhr heimgekommen, zwischendurch war ich mich nur einmal kurz umziehen und dann schnell meine Einkäufe in den Kühlschrank packen.
Heute morgen bin ich in eine Glasscherbe getreten, obwohl ich gekehrt und gesaugt habe, seit ich die Kaffeekanne runtergeschmissen hab (jetzt kann ich Kaffee nur noch tassenweise kochen -.-). Ich hab vergessen, mir was zu Essen in den Kindergarten mitzunehmen, und hatte daher den ganzen Tag furchtbar Sodbrennen.
Ich hatte eine Stunde Zeit, nach Hause zu gehen, mich umzuziehen, einzukaufen, das ganze Zeug wieder mit nach Hause zu nehmen, meine Sachen für die Theaterprobe zusammenzuraffen und dann musste ich meine Kollegin abholen, die wirklich super nett ist, aber viel viel schneller läuft als ich (daher bin ich die ganze Zeit total am Hetzen gewesen).
Im Theater saß ich dann die ersten 1,5 Stunden rum (was nicht unüblich ist, aber heute frustrierend war) und die Szene, die ich nochmal proben wollte, kam nicht dran. Dafür ist am Sonntag Probe, wo alle Szenen durchgemacht werden - Ich bin da aber bei meiner Familie zuhause, weil ich dort zur Wahl gehen wollte.
Mit dem Zug brauche ich 3 Stunden, will vor der Probe aber nochmal in meine Wohnung, weil ich ein paar Sachen mitbringen wollte.
Das heißt, entweder, ich muss richtig früh aufstehen (und hab nichts von meinem Besuch bei meinen Eltern und meinem Bruder) oder ich kann meine Mutter überreden, dass sie mich fährt. Genau genommen kann ich gar nicht mit dem Zug fahren, weil mir gestern der Kontoauszugdrucker erzählt hat, dass meine Geldkarte defekt ist, und mein Bargeld reicht nicht aus (woher hätte ich auch ahnen sollen, dass das Ding kaputt geht - ich benutze sogar die dumme Schutzhülle, verdammt noch mal!).
Das heißt, ich muss mir für die Hinfahrt von jemandem Geld leihen.
Einfallen würde mir da meine beste Freundin, aber die ist zur Zeit mal wieder dauernd bei ihrem Freund. Was auch nicht schlimm ist, dazu ist der ja da, aber ab und zu Kontakt außerhalb der Theaterproben zu haben, wäre ganz nett, zumal wir Nachbarn sind.
Ich bin jeden Tag furchtbar müde, weil ich morgens entweder um halb sechs oder sechs aufstehe, und abends noch mit dem Haushalt und sonstigem bis mindestens um 23 Uhr beschäftigt bin.
Und im Moment will ich einfach nur nach Hause oder wenigstens mit meiner Mama telefonieren wie ein kleines Kind, aber das Telefon ist schon seit einer halben Stunde besetzt...
Jetzt sitze ich zuhause und bin todmüde, und weiß einfach nicht, wie ich das alles bis zum Wochenende lösen soll, und heule in meinem Blog rum -.-' Manchmal bin ich einfach von mir selbst genervt.

Donnerstag, 17. September 2009

Allgemeines und Kosmetik-Mord-Zwischenstand

Also, ich schließe morgen meine zweite Arbeitswoche ab und muss erst mal viele neue Eindrücke verdauen. Meine Kolleginnen im Kindergarten sind alle sehr nett, es macht Spaß, dort zu sein, und ich lerne ständig dazu. Natürlich bin ich noch ziemlich unsicher und bin noch sehr am Nachahmen der anderen, aber ich denke, das legt sich mit der Zeit. Ich fange zwischen 7 und 7:30 Uhr an, habe 2 Nachmittage frei und bin abends ganz schön müde ;) Außerdem habe ich angefangen, Theater zu spielen, natürlich nur Mini-mini-mini-Statistenrollen, aber es macht Spaß und ist trotzdem eine Herausforderung. Ein Naturtalent bin ich nämlich überhaupt nicht, und ich vergesse ständig, wann ich die Position wechseln muss usw.
Eine meiner Rollen ist eine Charleston-Tänzerin, ich werde am WE mal einen Schminkversuch starten. In einer späteren Szene spiele ich dann eine Prostituierte, muss aber nur rumliegen und reagieren^^.

Mein KMZ ist ziemlich dürftig:

1. Alverde Zitronenblüte-Aprikose Spülung (16.09.)

Das dazugehörige Shampoo sollte aber auch bald leer sein.
Schminke ist zur Zeit nicht gerade herausragend, ich bemühe mich, das Makeup unauffällig zu halten. Vielleicht mache ich aber doch bald ein paar Beispielbilder.
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